Felline / Racemi

Wer sein Unternehmen "Felline“ nennt, hat Großes vor. Tatsächlich hat Gregory Perrucci eine regelrechte Auffanggesellschaft für einige kleine Weingüter geschaffen, die wirtschaftlich am Ende waren. Zunächst übernahm er mit seinen Geschwistern die Kellerei des Vaters, der zugekaufte Grundweine verschnitten und abgefüllt hatte. Die drei Geschwister wollten mehr, vor allem Trauben und Wein selbst erzeugen. 1994 kauften sie das kleine Weingut Felline mit 9 Hektar Land. Bereits die ersten Weine waren erfolgreich und fanden so großen Anklang, das Gregorio weiterging und mehrere kleine Erzeuger mit traditionell apulischen Rebsorten davon überzeugte, sich zur Accedemia zusammenzuschließen.

Die Masseria Pepe, mit warmen Sandboden, Sinfarosa mit schwarzer Erde, die Tenuta Pozzopalo mit Böden von Tuff und dunkler Erde, Torre Guaceto, wo heute wieder die Rebsorten Ottavianello- und Susumaniello angebaut werden, und Casale Bevagna in Guagnano. Die Weine der einzelnen Güter werden getrennt ausgebaut, und die Bedeutung die das Projekts für den Erhalt traditioneller Weinkulturen hat, ist nicht zu unterschätzen. So werden heute wieder großartige Weinen aus fast vergessenen Rebsorten gemacht, die nicht nur den Stand autochthoner Rebsorten stärken, sondern auch Rebsorten wie Ottavianello und Susumaniello vor dem Aussterben gerettet haben.

Weltweit sind Weinliebhaber, Oenolgen und Kritiker von den Weinen begeistert, und sogar der Gambero Rosso lobte bereits mehrfach mit drei Gläsern, und die Weine kommen immer in die Endrunde der strengen Jury.  (in vino veritas 2010)
 

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